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Straßensperre: einfache Mittel gegen Ameisen

Unerwünschtes Krabbeln im Haus? Insektenspray ist keine Lösung bei Ameisenbefall, weil er die Raumluft belastet. Errichten Sie lieber eine Straßensperre und wenden Sie die Verwirrungstaktik an!

Ameisen auf Brotbröseln

Oft kommen die Ameisen auf Nahrungssuche ins Haus. Damit sie kein All-you-can-eat-Buffet vorfinden, ist es wichtig, in der Ameisensaison besonders auf Sauberkeit zu achten: Brösel wegwischen, das Geschirr sofort abwaschen und die Lebensmittel in geschlossenen Behältern aufbewahren.

Versperren und verwirren

Die Schlupflöcher, durch die Ameisen reinkommen, sollten sofort verschlossen werden – Mauerrisse und Ritzen mit Spachtelmasse, Kitt oder Zement zukitten. Außerdem ist eine gründliche Straßenreinigung zu empfehlen: die Ameisenstraßen mit einem milden Reinigungsmittel regelmäßig aufwischen, damit die Ameisen ihre gewohnte Straße nicht wiederfinden.

Streuen statt sprühen

Hände weg von Insektensprays! Denn die chemisch-synthetischen Stoffe können sich in Möbeln, Teppichen und Tapeten festsetzen und die Raumluft belasten. In schweren Fällen kann Kieselgur, ein Pulver aus fossilen Algen, auf Ameisenstraßen und in Ritzen gestreut werden. Die Ameisen verletzen sich beim Drüberkrabbeln und trocknen aus.

Der letzte Ausweg bei Nestern im Haus sind sogenannte „Köderdosen“. Bei diesen Dosen ist der Wirkstoff mit Futter vermischt. Das Futter wird samt Gift in den Bau getragen und dort weiterverfüttert, der Ameisenstaat stirbt damit ab. 

Weitere Informationen

In der Broschüre Ameisen, Motten & Co finden Sie ökologische Tipps gegen Ameisen und andere ungebetene Gäste im Haushalt. DIE UMWELTBERATUNG hat die Broschüre in Kooperation mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus erarbeitet.

Wir beraten Sie gerne persönlich!

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