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Süße Ostern ohne Palmöl

DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt: selber backen statt Palmöl essen. Medieninformation DIE UMWELTBERATUNG, 5. April 2017

Osterhase aus Germteig

Ostern ohne Süßes? Unvorstellbar. Ostern ohne Palmöl? Geht ganz einfach: selber machen. Ob Cremeschokohase, Kekse oder Schnitten – gekaufte Süßigkeiten enthalten fast immer Palmöl. Dieses wird aus Ölpalmen gewonnen, die meist auf gerodeten Regenwaldflächen gepflanzt sind. Die ökologische Alternative beim Naschen: Selber backen! DIE UMWELTBERATUNG gibt Rezept- und Einkauftipps.

In jedem 2. Supermarktprodukt steckt Palmöl. „Gefüllten Schokoladen gibt Palmfett einen cremigen Schmelz, knusprigen Keksen eine lange Haltbarkeit. Aus technologischer Sicht eignet sich Palmöl hervorragend. Gut ist Palmöl dennoch nicht – weder für unseren Körper noch für die Umwelt“,warnt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von "die umweltberatung".

Schlecht für die Umwelt und unsere Gesundheit

Für den Anbau von Ölpalmen werden Regenwälder abgeholzt und damit wird auch die „Klimaanlage“ unseres Planeten zerstört. Regenwälder sind große CO2-Speicher und zudem Lebensraum für eine Vielzahl an Pflanzen, Tieren aber auch Menschen. Die Rodungen sind endgültig, denn der Artenreichtum des ursprünglichen Regenwaldes kann nicht wieder in der gleichen Qualität aufgeforstet werden.

Ein weiterer Nachteil: bei der Verarbeitung von Palmöl entstehen Verbindungen, die als möglicherweise krebserregend gelten.

DIY-Osterhase

Statt Süßigkeiten vom Fließband schenkt der Osterhase besser selbstgebackene Kekse und Striezel - Garantiert mit viel Liebe und ohne Palmöl gemacht. „Beim selber Backen kann man einerseits den Fettgehalt reduzieren, was gut für die Linie ist, und andererseits hochwertige Fette wie Bio-Butter oder Bio-Rapsöl verwenden“, empfiehlt Michaela Knieli. Statt palmölhaltige, cremegefüllte Schoko-Eier kommen bunte Bio-Ostereier ins Nest. Eine Anleitung zum Eierfärben mit Naturfarben zeigt DIE UMWELTBERATUNG in ihrem YouTube-Channel.

Weitere Informationen

DIE UMWELTBERATUNG bietet Rezepte für Kekse und Osterstriezel: www.umweltberatung.at/rezepte

Eine Checkliste zeigt, in welchen Lebensmitteln meist Palmöl drin steckt: www.umweltberatung.at/checkliste-da-steckt-meist-palmoel-drin

Im Lebensmittellexikon informiert DIE UMWELTBERATUNG über Palmöl und viele andere Lebensmittel: www.umweltberatung.at/lebensmittellexikon

Das Infoblatt Ostereier – Bio und natürlich gefärbt enthält Rezepte und Anleitungen zum Färben sowie Erklärungen zum Stempelaufdruck, an dem sich erkennen lässt, ob Eier aus Bio-Landwirtschaft stammen. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at.

Unter Tel. 01 803 32 32 berät DIE UMWELTBERATUNG zur ökologischen Ernährung.

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DIE UMWELTBERATUNG Wien ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.

Sabine Seidl
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