Textilfasern im Porträt

Die Herstellung von Textilfasern hat Auswirkungen auf Menschen, Tiere und Umwelt. Holen Sie sich Informationen über positive Alternativen und probieren Sie auch Fasern, die Sie bis jetzt noch nicht an Ihre Haut gelassen haben.

Wolldecke

Atmungsaktive Baumwolle im Sommer, wärmende Wolle im Winter - für jede Jahreszeit und Funktion gibt es die richtige Naturfaser. Wofür wir uns entscheiden, beeinflusst nicht nur unser Gefühl auf der Haut, sondern auch die Umwelt und das Tierwohl. Die Produktion tierischer Fasern wie Wolle, Kaschmir, Seide oder auch Daune verursacht Tierleid, pflanzliche Fasern wie Baumwolle werden oft unter umweltschädlichen Bedingungen angebaut. Gesunde Alternativen für Mensch, Tier und Umwelt bieten Naturtextilhändler*innen online oder direkt im Geschäft, hier finden Sie die Einkaufsadressen: Shops für mehr als nur Mode

Daune

Lieber nackt als in Wolle, Daune & Co?

"Lieber nackt als im Pelz" zeigen sich seit über 30 Jahren Promis. Doch angesichts der katastrophalen Bedingungen für die Tiere ist auch das Tragen von Wolle, Daune oder anderen tierischen Produkten zu hinterfragen. Hier finden Sie Hintergrundinformationen und den Link zu Ökomode als Alternative.

Alpakawolle

Alpaka Wolle – sanft zur Haut!

Alpaka ist eine der hochwertigsten aber auch teuersten Wollsorten. Sie ist wärmer und feiner als Schafwolle und fast so zart wie Kaschmir und schmeichelt empfindlicher Haut. 

Viskosebluse

Viscose – nachhaltig produziert?

Die Basis für Viscosefasern kommt aus dem Wald. Zellulose wird aus Holz gewonnen und in einem chemischen Verfahren zu Viscosefasern gesponnen. Ob das Verfahren umweltverträglich oder umweltschädlich ist, hängt von der Bewirtschaftung des Waldes und der Art des Viscosespinnverfahrens ab.

Polyesterschal

Polyester – billiges Plastik

Polyester ist preisgünstig und deshalb die am meisten verwendete Faser. Die Herstellung aus Erdöl oder Kohle ist allerdings energieaufwändig und extrem umweltschädlich. Außerdem landen die Fasern beim Waschen im Abwasser und letztendlich als Mikroplastik im Meer.

Leinenshirt

Leinen – natürlich kühlend

Leinen besteht aus den Fasern des Flachses, der eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt ist. Damals wie heute werden Stoffe aus diesem Naturmaterial für die kühlenden Eigenschaften geschätzt. 

Reyclingbaumwolle

Recycling-Baumwolle

Ein Großteil der weltweit produzierten Textilien besteht aus Baumwolle, deren Produktion sehr ressourcenintensiv ist. Das Recycling von alter Baumwollstoffe spart große Mengen an Wasser, Pestiziden und erhält die angenehmen Eigenschaften dieser Faser. Noch besser als Recyclingstoff sind das möglichst lange Tragen der Textilien und kreatives Upcycling.

Offene Baumwollkapseln

Bio-Baumwolle

Die Hälfte aller weltweit hergestellten Textilien bestehen aus Baumwolle. Auch wenn es ein nachwachsender Rohstoff ist, kann die Ökobilanz von herkömmlichen Baumwollprodukten sehr schlecht aussehen. Ökologisch wesentlich besser schneidet die Bio-Baumwolle ab!
 

Kapok-Polsterfüllung

Kapok – Daunen, die auf Bäumen wachsen

Daunendecken werden aufgrund ihrer wärmenden und flauschig weichen Eigenschaften geliebt. Doch mit dem Kauf von echten Daunen verursacht man meist extremes Tierleid. Kapok, die leichteste Naturfaser, ist die perfekte Alternative und garantiert das Wohl der Gänse.

Seidenbluse

Seide – zarte Faser von Raupen gesponnen

Seide ist eine tierische Faser. Die Art der Produktion hat unterschiedlich starke Auswirkungen für Tier und Mensch. Bei der Herstellung ökologischer Seide werden Tierwohlstandards berücksichtigt und gefährliche Chemikalienrückstände vermieden.

Hanffasern

Hanf – robuster Stoff, sanft zur Haut

Hanf ist eine hervorragende regionale Alternative zur Baumwolle. Die Faser ist sanft zur Haut und wirkt temperaturregulierend. Hanf ist für Menschen, die Wert auf Tierwohl legen, eine gute Alternative zur Wolle. 

Wolle

Bio-Wolle statt klimaschädlicher Mode

Die Produktion von Textilien schädigt das Klima, findet oft unter miserablen Arbeitsbedingungen statt und verursacht Tierleid. Öko trägt sich besser: DIE UMWELTBERATUNG hat Einkaufsadressen für nachhaltige und langlebige Mode.

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