www.umweltberatung.at

Kompostierbarer Grabschmuck

Friedhöfe sind Orte der Erinnerung an verstorbene Menschen, aber auch wertvolle Biotope mit hohem ökologischem Wert. Wir haben für Sie Tipps zu Grabschmuck und Grabbepflanzung.

GABOubPomper2006-09-16Freidhofsstauden-web

Eine vielfältige, dauerhafte Bepflanzung des Grabes mit kleinen Gehölzen, Stauden und Gräsern schafft Lebensräume und ökologische Nischen für Kleintiere oder Insekten. Zu Allerheiligen werden die Gräber meist zusätzlich geschmückt.

Herkömmlicher Grabschmuck: schlecht kompostierbar

Die pflanzlichen Teile werden nach der Verwendung kompostiert. Vorher müssen bei herkömmlichem Grabschmuck allerdings Plastik, Metall, Aluminium, Styropor oder Drahtgeflecht entfernt werden. Nur Bindematerial, das verrottet, und dünne Drähte, die nicht beschichtet oder verzinkt sind, können bei der Entsorgung mit geschreddert und kompostiert werden.

Selbst gemachte Kränze aus Naturmaterial

Aus natürlichen Materialien lassen sich wunderschöne Gestecke und Kränze selbst herstellen. Auf Strohkränze werden Tannen- oder Föhrenzweige, Stechpalmenzweige, spät blühende Blumen wie Astern, bunte Beeren, Zapfen und Gräser gesteckt oder gewickelt.

Kompostierbare Gestecke vorbestellen

Mittlerweile gibt es das österreichische Umweltzeichen auch für Grabgestecke und Kränze. Am besten ist es, bei den FloristInnen rechtzeitig nach Blumenarrangements und Kränzen, die kompostierbar sind, zu fragen.

Grabbeleuchtung: wieder befüllbar oder langlebig

Zur Grabbeleuchtung sind wiederbefüllbare Kerzenbehälter zu empfehlen. Grablaternen schützen diese Kerzen vor Regen und Wind. Eine weitere Alternative zu Wegwerf-Grabkerzen sind langlebige Solar-Grablampen, die auch in der dunklen Jahreszeit genügend Energie speichern.

Weitere Informationen

Wir beraten Sie gerne persönlich!

DIE UMWELTBERATUNG

+43 1 803 32 32
service@umweltberatung.at
www.umweltberatung.at