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Palmkatzerl für die Bienen

Schneeglöckchen, Frühlingsknotenblumen und Gelbsterne kämpfen sich als erste Frühlingsboten tapfer durch den Schnee. Die Palmkatzerl blühen und sichern den Bienen das Überleben.

Herbst ist Pflanzzeit

Der Herbst ist eine gute Zeit, um Sträucher zu pflanzen und Blumenzwiebeln in die Erde zu stecken.

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Vor allem Tulpen- und Narzissenzwiebeln können nun eingesetzt werden, damit im Frühling die ersten Blumen sprießen. Die Zwiebel sollte zwei bis drei Mal so tief eingesetzt werden, wie sie hoch ist. Immer den Austrieb oben und die Wurzel, also das dicke Ende der Zwiebel, nach unten einsetzen.

Bäume und Sträucher pflanzen

Wählen Sie kräftige und gesunde Pflanzen von guter Qualität, die zum Standort im Garten passen. Der Abstand zur nächsten Pflanze, die Behandlung der Wurzeln und die Pflege des neuen Baumes oder Strauches haben auch einen großen Einfluss auf das Wachstum und die Entwicklung der Pflanze.

Gründüngung als Bodenschutz

Werden nach der Ernte die Gemüsebeete abgeräumt, bleibt unbewachsene Erde zurück, die über den Winter schutzlos Wind und Wetter ausgeliefert ist. Im Boden vorhandene Nährstoffe können leicht vom Regen ausgewaschen werden und die im Boden lebenden Mikroorganismen leiden unter stärkeren Temperaturschwankungen. Gründüngung bietet eine gute Schutzschicht für den Boden. Sie kann noch bis Mitte Oktober ausgesät werden. Auch der köstliche Vogerlsalat kann jetzt noch ins Beet. Wer Schmetterlingsblütler wie Inkarntsklee oder Winterwicke sät, nützt deren Fähigkeit, Luftstickstoff zu binden. Nach dem Einarbeiten der Pflanzen im Frühling steht dieser Stickstoff den nachfolgenden Kulturpflanzen als natürlicher Dünger zur Verfügung. Die geschlossene Pflanzendecke verringert auch das Aufkommen von unerwünschten Kräutern und fördert das Bodenleben.
 

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Mähroboter, die leise Gefahr

Rasenroboter sind im Hinblick auf die Sicherheit noch nicht ganz ausgefeilt. Unfälle mit Kindern und Tieren sind möglich. Gute Alternativen zum regelmäßig gestutzten Rasen sind Blumenrasen und Blumenwiesen, die nicht so häufig gemäht werden müssen.

Gänseblümchen zwischen Grashalmen

Warum steht eigentlich in den Bedienungsanleitungen, dass Sie die Roboter nicht unbeaufsichtigt fahren lassen dürfen? Und wieso sollen keine Haustiere oder Kinder zur selben Zeit im Garten spielen? Die Antwort auf diese Fragen ist ganz einfach: Weil der Roboter nur große permanente Hindernisse wahrnimmt und kleinere Dinge oder flache Objekte einfach überfährt. Leider sind diese kleinen Dinge oftmals gar keine leblosen Gegenstände, sondern kleine Lebewesen oder auch Hände, Füße oder Pfoten von nicht einmal wirklich kleinen Geschöpfen. Es kann dabei zu erheblichen Verletzungen oder gar zum Tod kommen.

Gefahr für Tiere

Neben Insekten, Amphibien und Reptilien werden auch kleine Säugetiere verletzt. Naturschutzorganisationen berichten von teils überrollten, verstümmelten und getöteten Igeln, Spinnen, Eidechsen oder Grashüpfern.

Laufen die Mähroboter nachts oder in der Dämmerung, sind die nachtaktiven Igel besonders gefährdet. Junge Igel verirren sich aber manchmal auch tagsüber in den Garten und können dann dem Mähroboter zum Opfer fallen. Denn Igel haben keinen Fluchtreflex, sondern rollen sich bei Gefahr zusammen. 

Bei Tests fallen Mähroboter durch

Bei Tests von Konsument und Stiftung Warentest erhält kein Mähroboter eine gute oder auch nur befriedigende Beurteilung beim Punkt Sicherheit. Es wird also eindringlich davor gewarnt, Kinder oder Haustiere mit einem Mähroboter alleine zu lassen.

Blumenwiese oder Blumenrasen ersparen häufiges Mähen

Entscheiden Sie sich statt eines monotonen Rasens für eine bunte Blumenwiese. Das erspart häufiges Mähen und damit auch den Mähroboter. Damit sich die volle Blütenpracht entfalten kann, genügt es, die Wiese zweimal im Jahr zu mähen. Regelmäßig gemähte Wege machen das Blumenparadies begehbar.

Eine andere Alternative zum Rasen ist ein Blumenrasen mit niedrigwüchsigen Kräutern wie Gänseblümchen, Schafgarbe, Brunelle, Fadenklee, Wegerich, Ehrenpreis und kriechendem Fingerkraut. Je nach Wetter und Region muss der Blumenrasen nur 5 bis 7 mal pro Jahr gemäht werden. Die Schnitthöhe berträgt 10 - 15 cm.

Wenn Sie Blüten stehen lassen und nur Fußwege im Garten häufiger mähen, schaffen Sie Rückzugsräume sowie Nahrungsangebote für Schmetterlinge, Blindschleichen, Wildbienen etc. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz und zur Artenvielfalt.

Der richtige Umgang

Wenn Sie dennoch nicht auf den Mähroboter verzichten wollen, kontrollieren Sie den Rasen, bevor der Roboter ausrückt. Außerdem sollten Sie diesen nur tagsüber und unter Aufsicht in Betrieb nehmen. 

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