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Restmüll und Abfalltrennung

Jährlich fallen in Österreich rund 1,4 Millionen Tonnen Restmüll an. Ein großer Teil davon ist vermeidbar.

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In den Restmüll gehören all jene Abfälle, die nicht getrennt gesammelt werden können, die frei von gefährlichen Inhaltsstoffen und nicht sperrig sind. Die Restmüllentsorgung ist kostenpflichtig und üblicherweise vom bereitgestellten Restmüllbehältervolumen abhängig. Wertstoffe werden mit der getrennten Sammlung in den meisten Fällen kostenfrei entsorgt. Konsequente Abfallvermeidung und Abfalltrennung reduzieren das Restmüllaufkommen erheblich und können eine deutliche Kostenersparnis bringen.

Was geschieht mit dem Restmüll?

In Österreich werden derzeit etwas mehr als 2/3 des Restmülls in Müllverbrennungsanlagen verbrannt. Etwa 5% werden als Altstoffe aussortiert und dem Recycling zugeführt. Der Rest wird biotechnisch behandelt, anschließend werden die Aschen und Schlacken sowie die Reste aus der biotechnischen Behandlung deponiert.

Was getrennt gesammelt wird

Die Organisation der Abfalltrennung obliegt den Gemeinden und Städten bzw. Abfallverbänden. Aus diesem Grund kann es bei der Mülltrennung regionale Unterschiede geben. Für genaue Informationen zur Abfalltrennung in Ihrer Region nutzen Sie die regionalen Informationsstellen zur Abfalltrennung und die Abfall-Trenn-ABCs.

Folgende Abfälle sollten in jedem Haushalt getrennt gesammelt werden und gehören nicht in den Restmüll:

  • Bioabfälle
  • Altpapier/ Karton
  • Altglas
  • Altmetalle/ Dosen (und andere Metallverpackungen)
  • Kunststoffverpackungen, insbesondere Kunststoffflaschen und Kunststoff-Hohlkörper
  • Problemstoffe
  • Altkleider
  • Styropor-Formteile
  • Elektroaltgeräte
  • Getränkeverbundkartons

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