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Tierisch gefastet, Umwelt entlastet

Mehr von der Pflanze und weniger vom Tier - das ist die Basis einer gesunden, ökologischen Ernährung. Die Fastenzeit ist die perfekte Möglichkeit, um eigene Ernährungsgewohnheiten zu überdenken.

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Zu viel, zu fett, zu süß und zu viel Fleisch – die typische westliche Ernährung entspricht meist nicht den Empfehlungen der ErnährungsexpertInnen. Wer beim Fasten auf Fleisch, Wurst, Milchprodukte und Eier verzichtet, reduziert die Aufnahme gesättigter Fettsäuren, welche mit Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen in Zusammenhang stehen.

Kalorien sparen für ein besseres Klima

Weniger tierische Lebensmittel zu essen, wirkt sich nicht nur positiv auf unsere Gesundheit aus, sondern schont auch die Umwelt. Die Produktion von Fleisch, Wurst & Co braucht mehr Fläche und Energie als die von pflanzlichen Lebensmitteln. Bei Rindfleisch und Eiern aus intensiver Landwirtschaft werden im schlechtesten Fall bis zu 40 kcal an fossiler Energie investiert, um 1 kcal für die Ernährung zu produzieren. Rund 6 Millionen Tiere werden jährlich in Österreich geschlachtet, ein großer Teil leidet unter nicht tiergerechten Haltungsbedingungen. Eine Reduktion der tierischen Lebensmittel hat also durchaus Potenzial zum Klimaschutz und verringert Tierleid.

Mehr von der Pflanze – weniger vom Tier

Neue Ernährungsgewohnheiten brauchen Zeit und neue Ideen. Eine extreme Änderung, wie zum Beispiel der komplette Verzicht auf Fleisch, ist nicht einfach umzusetzen – Rückfälle sind vorprogrammiert. Eine genussvolle, bewusste Änderung mit einem stetig erhöhten Anteil an Linsen, Bohnen, Vollkorn und Gemüse und einem geringeren Anteil an Fleisch ist gesund und schont Tier und Umwelt.

Weitere Informationen

Ernährungstipps zum Fleischersatz sind auf www.umweltberatung.at/fleisch-ist-uns-nicht-wurscht und auf www.fleisch-ist-uns-nicht-wurscht.at zu finden.

DIE UMWELTBERATUNG hat über 1.000 Bio-Rezepte - auch vegetarische, vegane und passend für die Saison unter www.umweltberatung.at/rezepte.

„Fleisch ist uns nicht wurscht“ ist eine Initiative des WWF mit Unterstützung von DIE UMWELTBERATUNG und der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.