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Sommerhitze in der Stadt

Die Städte werden wärmer. Einige Tricks können uns jetzt kühl durch den Sommer  bringen. Aber wir müssen für unsere Zukunft etwas tun und Maßnahmen gegen den Temperaturanstieg setzen.

Frau neben Ventilator

Urban Heat Islands werden urbane Hitzeinseln genannt. Das ist die Bezeichnung für die Temperaturerhöhung in den Städten. Im dichtverbauten Gebiet ist der Temperaturanstieg deutlich höher als in ländlichen Gegenden. Verantwortlich für die Hitze im urbanen Raum sind Flächenversiegelung und Verbauung. Dazu kommen Wärmequellen wie Autos, Industrie oder Klimaanlagen. Gebäude wirken als zusätzliche Wärmespeicher und Vermindern die Luftzirkulation.

Diese Temperaturerhöhung wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten durch den Klimawandel weiter zunehmen. Daher müssen wir uns darauf einstellen, dass wir das Klima schützen und die Hitze mit unterschiedlichen Maßnahmen reduzieren. 

Langfristige Maßnahmen

Rasche Abhilfe bei Hitze

  • Die Hitze draußen halten Jalousien, die ganztags unten bleiben - am besten wirken Außenjalousien
  • Lüften in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden
  • Ventilator einschalten – Er macht Wind und kühlt die Haut 

Den Kreislauf unterstützen

Hitzefrei: 3 Tipps zum Abkühlen

Damit man zuhause nicht zu sehr ins Schwitzen gerät, kommt es auf gutes Timing beim Lüften an. Luftige Mode aus Naturfasern verhindert Hitze-und Feuchtigkeitsstau am Körper und ein selbstgemachtes Deo bringt sommerlichen Duft.

Wenn es draußen heiß ist, sollten die Fenster bei Tag geschlossen sein. Ein Blick aufs Außenthermometer hilft, den richtigen Zeitpunkt zum Zumachen zu finden. Sobald die Außentemperatur die Raumtemperatur übersteigt, heißt es: Fenster zu und Jalousien runter. Erst wenn draußen wieder ein kühleres Lüfterl weht, ist Zeit zum Aufmachen.

Wasser hilft

Ein feuchtes Tuch im Nacken oder die Arme zwischendurch in kaltes Wasser eintauchen, erfrischt. Auch das Eintauchen der Füße in ein Wasserschaffel unter dem Schreibtisch verschafft Erleichterung. Steht die warme Luft im Raum, hilft ein Ventilator. Eine Klimaanlage ist aus Klimaschutzgründen nicht ratsam. Denn das Kühlen braucht viel mehr Energie als das Einheizen: Die Raumtemperatur um 1°C runter zu kühlen, benötigt ca. viermal mehr Energie als das Erwärmen um 1°C. Und damit wird dem Klima noch mehr eingeheizt.

Luftig gekleidet

Textilien aus Polyester sind schweißtreibend. Da Polyester kaum Feuchtigkeit aufnehmen kann, bleibt der Schweiß am Körper und wird dort von Bakterien zersetzt, das führt zu unangenehmen Gerüchen. Chemiefasern sind außerdem in die Kritik geraten, weil sich beim Wäschewaschen Mikrofasern lösen, die die Gewässer belasten.

Hingegen sind Naturfasern wie Leinen, Baumwolle und Hanf hautfreundlich und besonders in Bioqualität für empfindliche Personen geeignet. Die Leinenfaser ist luftdurchlässig, ihr Hohlraum wirkt klimatisierend. Auch Baumwolle lässt viel Luft an die Haut und kann Schweiß gut aufnehmen. Hanf ist besonders strapazierfähig und reißfest.

Deo einfach selber machen

Ein selbst gemachtes Deodorant lässt uns heiße Sommertage gut überstehen. DIE UMWELTBERATUNG hat dazu eine Video-Anleitung für erfrischendes Zitronen-Salbei-Deo. Es enthält nur unbedenkliche Inhaltsstoffe, die wirken: Natron bindet und neutralisiert den Körpergeruch. Zitrone und Salbei desodorieren durch ihre ätherischen Öle, außerdem wirkt das Deo kühlend.

Vorsicht beim Kauf fertiger Deos, denn sie enthalten häufig immer noch Aluminiumsalze, die das Schwitzen verringern. Aluminiumsalze werden mit Brustkrebserkrankungen in Verbindung gebracht. Insbesondere nach dem Rasieren sollte kein aluminiumhaltiges Antitranspirant verwendet werden.

Gesunde Alternativen sind selbstgemachte Deos und zertifizierte Natur- und Biokosmetik. Gütesiegel wie BDIH, NATRUE, Ecocert, Austria Bio Garantie, Demeter oder Cosmebio helfen bei der Auswahl im Geschäft.

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Förderungen für Gebäudebegrünung

Begrünte Fassaden, Dächer und Innenhöfe reduzieren die Sommer-Hitze in dicht verbauten Gebieten. Städte und Länder unterstützen Begrünungsvorhaben mit finanziellen Förderungen. Hier finden Sie Informationen zu den Förderungen in Wien, NÖ, Graz und Linz.

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