Wenn der Frühling naht, erwacht die Tierwelt. Vögel, Insekten und Säugetiere benötigen nach der kalten Jahreszeit rasch Energie, um Reserven aufzubauen und mit der Partnersuche zu beginnen. Damit die Tiere gut überleben können, braucht es Unterstützung durch Hobbygärtner*innen. Dabei können alle mitmachen, ob im Innenhof, Garten, am Balkon oder auf dem Fensterbrett.
Sieben Tipps für einen insekten- und vogelfreundlichen Balkon & Garten
Tipp 1: Ungefüllte und heimische Blütenpracht
Der wichtigste Tipp für die Insektenbar: Ungefüllte, heimische Blüten durchs ganze Jahr! „Ungefüllt“ werden einfache Blüten genannt, bei denen die Pollen gut sichtbar und daher für die Insekten leicht erreichbar sind.
Tipp 2: Frühblühende Gehölze
Das beste Frühstücksbuffet für hungrige Hummelköniginnen und andere Wildbienen sind frühblühende Gehölze wie Haselnuss, Dirndlsträucher oder Weiden. Am besten pflanzt man die Heckensträucher bis April.
Tipp 3: Es darf wild werden!
Ein wildes Eck im Hof oder Garten, wo einfach wächst, was natürlich aufkommt, bietet der Tierwelt Rückzugsräume und spart Arbeit.
Tipp 4: Brutzeit respektieren
In Ruhe nisten lassen: Ab März werden Sträucher und Bäume zum Kinderzimmer für Vögel. Ab jetzt bleibt die Gartenschere liegen, um die Brutzeit nicht zu stören.
Tipp 5: Künstliches Licht vermeiden
Künstliches Licht reduzieren: Fledermäuse, Nachtfalter und Glühwürmchen leiden unter hellen Nächten. Wer unnötiges Licht im Garten und Balkon abschaltet, hilft den Tieren der Nacht und spart Stromkosten.
Tipp 6: Biologisch garteln
Gifte im Garten und Balkon schädigen nicht nur Insekten, sondern auch alle Tiere, die sich von Insekten ernähren. Besser ist, stattdessen auf biologische Methoden zurückzugreifen und auch Samen und Pflanzen möglichst aus biologischem Anbau einzukaufen. Für uns Menschen ist das auch gesünder.
Tipp 7: Bienenhotel, Insektenhotel & Co
Nisthilfen für Wildbienen oder Vögel sind eine gute Möglichkeit, die biologische Vielfalt vor der eigenen Haustüre zu beobachten.




