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Glühwürmchen entdecken und Nachttiere schützen

DIE UMWELTBERATUNG zeigt, wo es Glühwürmchen zu beobachten gibt und empfiehlt das neue Poster „Tiere der Nacht beobachten und schützen“ für nächtliche Entdeckungsreisen. 17. Juni 2026

Glühwürmchen auf einem Blatt

Glühwürmchen

An lauen Sommerabenden zeigen sich die Tiere der Nacht. Damit Glühwürmchen und Co. auch in Zukunft beobachtet werden können, brauchen sie vielfältige Lebensräume und Dunkelheit. Das Poster „Tiere der Nacht beobachten und schützen“ auf www.umweltberatung.at/nachttierposter stellt heimische, nachtaktive Arten vor und gibt Tipps zum Schutz der Tiere. Wo Glühwürmchen zu beobachten sind, zeigt DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/gluehwuermchen-blinkkarte.

In der Nacht sind viele Tiere aktiv und erfüllen dabei wichtige Rollen im Ökosystem. Zum Beispiel bestäuben Nachtfalter Pflanzen, Fledermäuse jagen Gelsen und Glühwürmchenlarven fressen Schnecken. Naturnahe Lebensräume und dunkle Nächte sind die Grundlage dafür, dass diese Tiere auch in Zukunft ihre Rolle erfüllen können. „Ein leuchtendes Beispiel sind Glühwürmchen: Sie sind besonders wählerisch betreffend den Lebensraum und deshalb ein Qualitätsmerkmal für naturnahe Gärten und Parks“, sagt Melanie Frauendienst, Gartenexpertin von DIE UMWELTBERATUNG.

Poster hilft beim Entdecken vor der Haustüre

Wer kennt schon die biologische Vielfalt vor der eigenen Haustüre, überhaupt bei Nacht? Das neue Poster „Tiere der Nacht beobachten und schützen“ unterstützt dabei, Kindern die faszinierende Welt der nachtaktiven Tiere zu vermitteln. Pädagog*innen, Eltern und alle, die Kinder begleiten, können es bei gemeinsamen Erforschungen einsetzen. Zehn heimische, nachtaktive Arten sind darin mit liebevollen Illustrationen vorgestellt – von der Fledermaus über die Erdkröte bis zum Nachtfalter. Das Poster zeigt außerdem, wie Kinder und Erwachsene im Alltag aktiv zum Schutz nachtaktiver Tiere beitragen können. „Wer einmal das Glühwürmchen im Garten oder den Igel im Park nebenan beobachtet hat, wird immer wieder genau hinsehen – und sich bemühen, das Zuhause dieser Tiere zu erhalten“, fasst die Umweltberaterin die Beweggründe für die Erstellung des Posters zusammen. DIE UMWELTBERATUNG hat das Poster in Kooperation mit der Wiener Umweltanwaltschaft, dem Verein Naturparke Niederösterreich und der Stadt Wien – Umweltschutz gestaltet.

Abendprogramm? Glühwürmchen schauen!

Spannende Ideen zum Erleben des Abenteuers Dunkelheit werden im Poster vorgestellt. Der beste Tipp für den Juni lautet: Glühwürmchen schauen! Die Leuchtkäfer sind rund um den Johannistag am 24. Juni besonders häufig zu sehen. Wer Ausflugziele dafür sucht, findet sie unter: www.umweltberatung.at/gluehwuermchen-blinkkarte

Wer zufällig Glühwürmchen entdeckt, kann den Fundort bei DIE UMWELTBERATUNG melden: www.umweltberatung.at/gluehwuermchen-meldung

Den Lebensraum Nacht erhalten

Um Glühwürmchen, Fledermaus und Nachtfalter zu fördern, lautet der wichtigste Tipp von DIE UMWELTBERATUNG: „So viel Licht wie nötig, so wenig Licht wie möglich.“ Wer unnötige Lichter abdreht, hilft mit, dass die Tiere weniger durch künstliches Licht verwirrt werden. Bewegungsmelder und Zeitschaltuhren helfen bei einer gezielten Beleuchtung. Ist Beleuchtung notwendig, sind Full-Cut-Off-Leuchten die beste Wahl. Sie strahlen fokussiert nach unten. Energiesparende, langlebige LED-Lampen mit dem Farbton „warmweiß“ ziehen weniger Insekten an.

Kostenlose Beratung an der Hotline 01 803 32 32

Vom Gießen über biologischen Schutz der Pflanzen bis zur nachttierschonenden Beleuchtung reichen die Anfragen zum naturnahen Gärtnern. DIE UMWELTBERATUNG beantwortet diese Fragen an ihrer Hotline gerne – firmenunabhängig und individuell.

Weitere Informationen

Das Poster „Tiere der Nacht beobachten und schützen“ kann auf der Website von DIE UMWELTBERATUNG kostenlos heruntergeladen oder gegen Versandkosten bestellt werden: www.umweltberatung.at/nachttierposter

Glühwürmchen-Fundorte in Wien und Österreich sind auf www.umweltberatung.at/gluehwuermchen-blinkkarte gelistet.

Tipps für naturnahes Gärtnern gibt DIE UMWELTBERATUNG kostenlos an der Hotline Tel. 01 803 32 32.

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte:

Sabine Seidl

+43 699 189 174 65

Ansprechperson:

Sabine Seidl

DIE UMWELTBERATUNG

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