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Hanf – robuster Stoff, sanft zur Haut

Hanf ist eine hervorragende regionale Alternative zur Baumwolle. Die Faser ist sanft zur Haut und wirkt temperaturregulierend. Hanf ist für Menschen, die Wert auf Tierwohl legen, eine gute Alternative zur Wolle. 

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Hanffaser

Hanf ist schon seit langem erfolgreich für Kleidung verwendet worden. Die ersten Jeans wurden aus Hanffasern gemacht, mittlerweile ist das Angebot groß und umfasst auch T-Shirts, Pullover und Jacken.

Hanf in Österreich – ganz legal!

Die Hanffasern werden aus den Stängeln von Nutzhanfpflanzensorten gewonnen, die übrigens nur einen sehr niedrigen Gehalt des halluzinogen wirkenden Stoffs THC haben. Die Hanfpflanze wäre sehr gut dafür geeignet, sie in unseren Breitengraden für die Textilerzeugung anzubauen: Hanfpflanzen wachsen auf beinahe jedem Boden, haben sehr geringe Pflegeansprüche und die erzeugte Menge an Fasern ist verglichen mit Baumwolle dreimal so hoch! Leider wurde der Anbau von Nutzhanf in Europa erst vor knapp 20 Jahren wieder legal, weshalb die Modernisierung der Verarbeitungsschritte durch z.B. effizientere Erntemaschinen noch in den Kinderschuhen steckt.

In China wird jedoch seit jeher Nutzhanf für die Textilerzeugung angebaut, weshalb dort schon Fortschritte bei der Verarbeitung zu Textilien gemacht wurden. Deshalb stammt der Großteil der momentan erhältlichen Hanftextilien, sei es im Modebereich oder bei Heimtextilien, aus China. Dort wird Hanf meist nach biologischen Maßstäben angebaut, da die Hanfpflanze so geringe Pflegeansprüche im Anbau stellt: Durch den schnellen Wuchs verdrängt Hanf das Unkraut. Er ist sehr resistent gegenüber Schädlingen, weshalb der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln meist nicht nötig ist. Und durch die tiefe Verwurzelung der Pflanze ist auch künstliche Bewässerung nicht notwendig.

Robust, langlebig und antimikrobiell

Mode aus Hanffasern bietet nicht nur den Vorteil einer tollen Ökobilanz in der Erzeugung, sondern hat auch für Konsument*nnen einige tolle Eigenschaften:

  • Die Stoffe aus Hanffasern sind sehr robust, strapazierfähig und daher langlebig.
  • Hanf wirkt auf natürliche Weise antimikrobiell, weshalb unangenehme Gerüche durch Körperausdünstungen, wenn überhaupt, sehr viel später entstehen.
  • Gerüche können meist durch einfaches Auslüften der Kleidung wieder entfernt werden – das bedeutet: die Waschmaschine kommt bei Hanfkleidung wesentlich weniger zum Einsatz.
  • Hanftextilien sind sehr hautfreundlich und wirken temperaturregulierend – im Sommer kühlend und im Winter wärmend. Hanfkleidung passt also das ganze Jahr.
  • Durch das dichte Gewebe bietet Hanf-Kleidung einen guten Schutz vor UV-Strahlung.

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