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Sicher mit dem Fahrrad unterwegs

Radfahren ist eine Klima schonende und gesunde Fortbewegungsart. Jedoch sollten auch hier einige Sicherheitstipps berücksichtigt werden.

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Nasse und glatte Fahrbahn

Ein Anhaltspunkt für die Glätte und Nässe einer Fahrbahn ist beispielsweise die Reflexion des Lichts. Je glatter, desto stärker spiegelt sich das Licht.

Bei Nässe längerer Bremsweg

Die Bremsen müssen auch unter widrigen Bedingungen kraftvoll zupacken können. Tauschen Sie deshalb abgefahrene Bremsbeläge rechtzeitig aus.

Fahrbahngriffigkeit

Besonders gefährlich sind lokal begrenzte Änderungen der Fahrbahngriffigkeit durch Laub, Kastanien oder Fallobst, die den Radweg schnell in eine Rutschbahn verwandeln.

Richtige Sattelposition

Der Sattel sollte so niedrig eingestellt werden, dass man mit beiden Füßen bequem den Boden erreichen kann.

Vermeidung schwerer Verletzungen durch einen Radhelm

Bis zu 85 Prozent aller schweren Kopfverletzungen können  durch das Tragen eines Helms vermieden werden.

Gesetzlich vorgeschriebene Mindestausstattung für ein Fahrrad

  • Zwei voneinander unabhängig wirkende Bremsen
  • Glocke oder Hupe für akustische Warnzeichen
  • Nach vorne: Aktiv strahlender Scheinwerfer mit weißem oder hellgelbem Licht (nicht gefordert bei Tageslicht und guter Sicht) + Passiv reflektierender, weißer Rückstrahler
  • Nach hinten: Aktiv strahlendes, rotes Rücklicht oder Blinklicht (nicht gefordert bei Tageslicht und guter Sicht) + Passiv reflektierender, roter Rückstrahler
  • Gelbe Pedal-Rückstrahler
  • Vier gelbe Speichenreflektoren („Katzenaugen“) oder reflektierende Reifenseitenwände
     
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Die wichtigsten Tipps zum Saisonbeginn:

  • Die Sitzhöhe des Rades sollte so bemessen sein, dass die Beine völlig durchgestreckt werden können. Kinder jedoch sollten unbedingt mit beiden Füßen den Boden berühren.
  • Bei der Lenkerhöhe sollte darauf geachtet werden, dass ein aufrechtes Sitzen möglich ist. Dadurch werden Rücken und Bandscheiben geschont.
  • Entscheidend für die Sicherheit auf dem Rad sind die Einstellung und Wartung der Bremsen. Die Bremsbeläge sollen sich bei Bewegung des Bremshebels gleichmäßig bewegen.
  • Um in der Nacht oder bei schlechter Sicht auch von anderen Verkehrsteilnehmer­Innen gesehen zu werden, muss die Beleuchtung funktionieren. Beträgt die Reichweite der Scheinwerfer weniger als 10 Meter, sollen Glühlampen oder Batterie ausgetauscht werden.
  • Reflektoren sind wichtig für die Verkehrssicherheit. Katzenaugen zwischen den Speichen, beim Gepäcksträger und an den Pedalen sind ratsam.
  • Nach der Winterpause verlangt die Gangschaltung Zuwendung. Die Gänge sollten leicht und schnell einrasten, die Kette darf nicht rattern. Wenn dies nicht der Fall ist, müssen Kette und Zahnräder gereinigt und dann mit Öl geschmiert werden. Schaltung und Kette sollen allerdings nicht mit einem Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger gesäubert werden.
  • Eine Kettenschaltung erfordert ausreichende Schmierung des Schaltwerks. Synthetische Mittel aus dem Fachhandel sind ratsam.
  • Wenn das Rad lange nicht benutzt wurde, hat es höchstwahrscheinlich kaum mehr genügend Luft in den Reifen. Der maximale Reifendruck ist im Mantel eingeprägt und sollte beim Aufpumpen beachtet werden.
  • Da moderne Felgenbremsen hohen Druck auf die Seitenwände ausüben, ist es empfehlenswert die Felgen auf Bremsschäden zu überprüfen.
  • Falls Sie selbst Reparaturen vornehmen möchten, dann sollten Sie im Besitz einiger Werkzeuge sein, wie ein Satz mit Schraubenschlüsseln, Kreuz- u. Schlitzschraubenzieher, Luftpumpe, Reifenreparaturset, Kombizange, Reifenheber und Inbusschlüsseln.

Weitere Informationen

Fahrradreparaturbetriebe im Reparaturnetzwerk Wien

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