Zauneidechse

Die Zauneidechse zählt wie die meisten Reptilien zu den eifrigen SonnenanbeterInnen. Zur Freude der NaturgärtnerInnen stehen Insekten und Schnecken am Speiseplan.

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Aussehen:
18–27 cm lang, hellbraun-günlich, dunkler Mittelstreifen am Rücken. Der Schwanz ist ca. 1,5mal länger als der Rumpf. Zur Paarungszeit haben die Männchen eine schillernde Grünfärbung am Kopf und an den Seiten.

Lebensweise:
Zauneidechsen sind wärmeliebend und tagaktiv - sie sonnen sich gerne auf Steinen. Begehrte Plätze im Garten werden gegenüber Artgenossen hartnäckig verteidigt. Die Tiere sind ortstreu - Männchen tragen Revierkämpfe aus. Bei Gefahr können Eidechsen den Schwanz abwerfen. Die Weibchen legen nach der Paarung 5–17 hartschalige Eier, nach ca. 2 Monaten schlüpfen die Jungtiere. Die Überwinterung erfolgt in Erdhöhlen und Spalten.

Nutzen:
Eidechsen fressen Insekten, Spinnen und Würmer, GärtnerInnen schätzen sie vor allem wegen ihres Appetits auf Schnecken.

Förderung:

  • Keine chemischen Spritzmittel, kein Schneckenkorn.
  • Anlage von sonnigen Trockensteinmauern oder Steinhaufen in ruhiger Lage mit naturnaher Randgestaltung (Kräutersaum, Blumenwiese) zum Anlocken ihrer Beutetiere.
  • Katzen jagen und töten Eidechsen, deshalb bevorzugte Sonnenplätze mit Maschendraht oder Zweigen schützen.

Weitere Informationen

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