Für ein besseres Klima: Palmöldiät im Test

Mit der neuen EU-Fett-Kennzeichnung ist´s ganz klar: Kaum ein Keks, Croissant oder Knabbergebäck kommt ohne umweltschädlich produziertes Palmöl aus.

Palmölfrüchte
© birgit jogl

Da denkt man, ernährungstechnisch ist zuhause schon alles optimiert, um dem Klimawandel mit Messer und Gabel zu Leibe zur rücken: Fleisch gibt's nur ganz selten, die Milch stammt von der persönlich bekannten Weidekuh, das Gemüse wächst im eigenen Beet und das Brot kommt vom Biobäcker. Und dann lässt plötzlich der Blick auf die Zutatenliste von Keksen, Müsli und Co das ökologische Weltbild wanken: Palmfett oder Palmöl steht da schwarz auf weiß.

Auch wenn Bio in meinem Einkaufskorb selbstverständlich ist, habe ich doch  immer wieder ein Stück Regenwald auf dem Gewissen. Denn wo vorher Regenwald gewuchert ist, wachsen jetzt die Ölpalmen. Diese Plantagen zerstören die Lebensgrundlagen der EinwohnerInnen und den Lebensraum von Tigern und Orang Utans. Das möchte ich vermeiden und nehme mir vor, eine Woche streng palmfettfrei zu essen. Ob die Palmöl-Diät funktioniert, lesen Sie auf unserer Website ab 24. August 2015. Informationen zu Palmöl finden Sie in unserem Lebensmittellexikon.

Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von "die umweltberatung"

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