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Hörgerätebatterien: länger nutzen und richtig entsorgen

Hörgeräte sind eine wichtige Stütze im Leben eines Menschen mit Schwerhörigkeit, um am sozialen Leben teilnehmen zu können. Für den Betrieb der Geräte werden Batterien eingesetzt. Mit kleinen Tricks halten die Batterien länger und sie dürfen nicht mit dem Restmüll entsorgt werden.

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Hörgerät und Batterie

Alte, größere Geräte waren bis zu drei Wochen mit einer Batterie versorgt. Moderne Hörgeräte verbrauchen mehr: 50 bis 120 Stück pro Gerät und Jahr werden je nach Gebrauchsintensität verwendet. Denn um optimal versorgt zu sein, müssen die Batterien, je nach Größe, alle 3 bis 5 Tage getauscht werden.

TIPPS zur Langlebigkeit

Solange der Schutzaufkleber unbeschädigt ist, können unbenutzte Hörgerätebatterien relativ lange gelagert werden, da die Selbstentladung bei nur drei Prozent pro Jahr liegt. Dies ermöglicht auch den Kauf von größeren Mengen an Batterien auf einmal.

  • Die Schutzfolie sollte erst unmittelbar vor der Verwendung der Batterie entfernt werden.
  • Ohne Luft funktioniert die Batterie nicht optimal. Lassen Sie sie deshalb nach dem Entfernen der Folie mindestens 1 Minute oder für die besten Ergebnisse 5 Minuten lang atmen, bevor sie zum Einsatz kommt. So verlängert sich die Lebensdauer Ihrer Zink-Luft-Batterie um 30 bis 80 %.
  • Schalten Sie Ihr Hörgerät über Nacht aus, um Strom zu sparen. Sollten Sie das Gerät längere Zeit nicht nutzen, entfernen Sie die Batterien.
  • Das Batteriefach des Hörgerätes sollte regelmäßig (am besten über Nacht) offen stehen, damit Feuchtigkeit entweichen kann.

Hörgerätebatterien richtig entsorgen

Hörgerätebatterien gehören wie herkömmliche Batterien auf Grund der enthaltenen Schadstoffe keinesfalls in den Restmüll, sondern müssen unbedingt fachgerecht entsorgt werden. Alle größeren Geschäfte, wie z.B. das Lebensmittelgeschäft oder der Elektromarkt, die Gerätebatterien verkaufen, müssen gebrauchte Batterien, Knopfzellen und Akkus kostenlos und unabhängig von einem Neukauf zurücknehmen.

Nicht alle Hörgerätehersteller und Verkäufer weisen beim Kauf auf die sachgemäße Entsorgung der Batterien hin. Umso wichtiger ist es, sich vor dem Kauf eines Hörgeräts über die Lagerung und Entsorgung zu informieren.

Batterien sammeln zu Hause

Damit man nicht für jede verbrauchte Batterie den Weg zu einer Sammelbox antreten muss oder sie verloren geht, ist eine eigene Sammelbox zuhause ratsam. Dafür kann ein leeres Gefäß aus einem nichtleitenden Material wie Holz, Glas, Kunststoff oder Karton verwendet werden. In Wien bietet die MA 48 zudem eine Sammelhilfe für zu Hause an. Diese Mehrwegschachtel ist an Wiener Mistplätzen und Problemstoffsammelstellen erhältlich. Dort kann die gefüllte Sammelbox zurückgebracht und vom Fachpersonal geleert werden. Über Sammel- und Abgabemöglichkeiten in anderen Bundesländern informieren die regionalen Abfallverbände.

Alternative: Hörgeräte mit aufladbarem Akku

Für Menschen, die nicht rund um die Uhr ein aktives Hörgerät benötigen und Batterien sparen möchten, kann es sinnvoll sein, auf Hörgeräte mit Lithium-Ionen-Akkus umzusteigen. Diese benötigen keinen Batteriewechsel, müssen jedoch, je nach Gebrauchsintensität, täglich (meistens in der Nacht) in der Ladestation aufgeladen werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass das mühsame Hantieren beim Batteriewechsel entfällt - man legt das ganze Gerät auf die Ladestation. Ein Akku kann bis zu 500-mal geladen werden.

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