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Vogelschutz im Garten und am Haus

Viele Vogelarten sind durch Nahrungsmangel und Verlust von Lebensräumen in ihren Beständen gefährdet. Auch bislang häufige Singvogelarten benötigen unsere Unterstützung. DIE UMWELTBERATUNG informiert über vogelfreundliche Gartengestaltung und Vogelschutzmaßnahmen an Gebäuden.

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Mönchsgrasmücke

Vögel sind mit ihrem fröhlichen Gesang in unseren Gärten und Parks gern gesehene Gäste. Viele Singvögel sind jedoch selten geworden, weil ihr Lebensraum verschwindet oder sie nicht genug Nahrung finden. In naturnahen und reich strukturierten Gärten finden Vögel Nahrung, Verstecke und Nistmöglichkeiten.

Im städtischen Raum bieten Fassadenbegrünungen, begrünte Innenhöfe und Dächer zusätzlich Nahrung und Versteckmöglichkeiten.

Besonderen Schutz benötigen Vogelarten, die an Gebäuden brüten und durch Renovierungsmaßnahmen  bedroht sind.

Auch Glasflächen von Wintergärten, Durchgängen oder Fensterscheiben haben ein großes Gefährdungspotenzial. Hunderttausende Vögel sterben jährlich in Österreich durch den sogenannten Vogelschlag an Glasflächen. Dagegen helfen unsere Tipps zum vogelfreundlichen Bauen mit Glas.

In den folgenden Beiträgen haben wir für Sie Informationen über einige gefährdete Vogelarten zusammengefasst und wir stellen Ihnen Vogelschutzmaßnahmen vor, die Sie in Ihrem Umfeld  einfach umsetzen können. 

Kohlmeise im Garten

Ein Garten für Vögel

Vögel brauchen zum Überleben ein großes Nahrungsangebot, Verstecke und Nistplätze. Naturnahe Gärten und Grünflächen sind wertvolle Vogellebensräume.

Der Mauersegler ist ein Wiener Sommergast

Der Mauersegler

Der in Wien streng geschützte Flugkünstler gilt als der Sommerbote schlechthin. Gefährdet ist der beliebte Sommergast durch Gebäudesanierungen, die Nistplätze zerstören.

Mauerseglersichtung in Wien

Mauersegler melden

In Wien werden die Brutplätze der Mauersegler erhoben, um den streng geschützten Vogel zu fördern. Melden auch Sie Brutplätze in Ihrer Umgebung!

Markierte Glasflächen

Mit Glasflächen vogelfreundlich bauen

Vögel nehmen Glasscheiben häufig nicht wahr und prallen dagegen. Flächige Markierungen auf der Glasscheibe können Abhilfe schaffen.

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Geschützte Tiere an Gebäuden

Einige Tiere sind aufgrund ihrer Lebensweise auf Brutplätze und Rückzugsräume an Gebäuden angewiesen. Bei Renovierungen und Sanierungen verschwinden diese Plätze häufig. Achten Sie auf geschützte Tierarten!

Fledermaus

Lichtverschmutzung

Die künstliche Beleuchtung der Außenräume nimmt zu, und damit steigt auch die Beeinträchtigung der Pflanzen- und Tierwelt sowie der menschlichen Gesundheit.

Nistkasten für Meisen

Nistkästen für Gartenvögel

Höhlenbrüter wie Meise oder Gartenrotschwanz nisten in der Natur in Baumhöhlen. Wo es wenig natürliche Nistplätze gibt, sind Nistkästen eine willkommene Alternative.

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Turmfalken

Der geschickte Mäusefänger brütet an Gebäuden. Zu seinem Schutz ist es wichtig, Renovierungsarbeiten außerhalb der Brutzeit durchzuführen und bei Dachausbauten für Ersatzbrutplätze in der Nähe zu sorgen. 

Mehlschwalbe

Die Mehlschwalbe

Die nützlichen Untermieter fressen große Mengen an Insekten. Leider gehen die Bestände der Mehlschwalben zurück.

Dohle

Die Dohle

Der hoch intelligente Rabenvogel ist in Wien streng geschützt

Haussperling

Der Haussperling

Der gesellige „Spatz“ gilt als weit verbreiteter Allerweltsvogel. Leider gehen die Bestände des singenden Gebäudebrüters zurück. Naturnahe Grünflächen und Rücksicht bei der Gebäudesanierung sichern den Spatzen das Überleben.

Rabenkrähe

Krähen in Wien

Krähen sind hochintelligente und soziale Tiere. Sie treten häufig in Scharen auf und sind dann nicht gerne gesehen. Vertreiben und Bekämpfen ist aber aus ökologischen Gründen nicht empfehlenswert.

Blaumeise am Futterhaus

Winterfütterung für Vögel

Vögel haben es im Winter schwer. Eine Futterstelle hilft ihnen, den Winter zu überstehen und bietet schöne Naturbeobachtungen.

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