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Plastikfrei zuhause

Zuhause gibt es viele Möglichkeiten, Plastik zu vermeiden. Wie wär's mit Naturtextilien statt Kunststofffasern, Mineralwasser in Mehrwegflaschen statt Einwegflaschen und Seife statt Duschbad?

plastikfrei zuhause

Weniger Plastik in der Küche

  • Lagern Sie Ihre Lebensmittel, wie Mehl, Nüsse oder Getreide in Gläsern statt Plastikbehältern. Das ist nicht nur schöner, Glas gibt auch keine Schadstoffe an die eingelagerten Lebensmittel ab.
  • Entscheiden Sie sich für Mehrwegflaschen bei Getränken: Regionale Mehrwegsysteme sind immer noch die umweltfreundlichste Verpackungsalternative!
  • Ein Schneidbrett aus Holz und Kochlöffel aus Holz sehen besser aus und greifen sich auch gut an. Nach dem Benutzen gleich mit warmem Wasser und Handgeschirrspülmittel abspülen und gut an der Luft trocknen lassen. Damit Bretter lange schön aussehen, hin und wieder mit Olivenöl einreiben.
  • Trinken Sie klares Leitungswasser. Das spart Geld und Abfall. Ein schöner Wasserkrug aus Glas und Trinkgläser motivieren zum Wassertrinken.
  • Wer es zuhause gerne prickelnd beim Trinken hat, spart sich das Schleppen von Mineralwasserflaschen aus dem Geschäft und steigt auf Sodageräte um.
  • Bestellen Sie Lebensmittel wie Obst und Gemüse im  regionalen Biokistl. Die Produkte werden in einer Mehrwegkiste direkt vor die Haustür gebracht und sind nicht in weiteren Plastikhüllen verpackt. 

Weniger Plastik im Badezimmer

  • Kaufen Sie klassische SeifeFeste Seife dient zum Händewaschen und als Duschgel und hilft beim Rasieren, indem es die Haut gleitfähig macht. 
  • Natürliches Peeling: Um Hautschüppchen am Körper oder Gesicht abzureiben kann man selbst ein Peeling herstellen. Kleine Perlen aus Kunststoff braucht es dazu nicht, sondern natürliche Mohnsamen oder Leinsamen reiben die Haut sanft glatt.
  • Zahnpasta kann winzige Kügelchen aus Kunststoff enthalten. Alternativ können Sie eine Zahnpasta aus zertifizierter Natur- und Biokosmetik verwenden oder Zahncreme selbermachen. Bei Letzteren unbedingt vorher mit dem Zahnarzt oder der Zahnärztin absprechen!
  • Wattestäbchen für die Ohrreinigung sind nicht nur schlecht für die Umwelt, sie werden auch von ÄrztInnen nicht empfohlen. 
  • Manchen Waschmitteln ist Mikroplastik zugesetzt. Garantiert mikroplastikfreie Waschmittel finden Sie in unserer Öko-Rein Datenbank.

Weniger Plastik im Kleiderschrank

  • Kaufen Sie Textilien aus Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen. Sie helfen Ihnen weniger zu schwitzen. Kleidung aus Kunststoff (etwa Polyester, Polyamid, Elasthan usw) nimmt außerdem schlechten Geruch viel leichter an.
  • Schuhe aus Leder und Textilien sind besser als Kunststoff-Schuhe - sie sind leichter zu reparieren und zu pflegen. Schuhe aus Textilien sind sogar waschbar.
  • Mikroplastik kommt aus unserem Kleiderschank durch das Waschen sogar in die natürlichen Gewässer. Waschen Sie deshalb eine Fleece-Jacke oder andere Textilien aus Kunststoffasern immer ohne Weichspüler: Denn Laut einer Studie löst sich beim Wäschewaschen in der Waschmaschine mit Weichspüler mehr Mikroplastik aus den Textilien als ohne Weichspüler.

Weniger Plastik im Wohnraum

  • Wählen Sie Möbel aus Massivholz und ohne Lacke oder Lasuren. Sie sind offenporig, d.h. sie können Feuchtigkeit an die Raumluft auf- und abgeben. Das ist gut für das Raumklima!
  • Hochwertige Möbelstücke können gewartet, repariert und vererbt werden. Plastikprodukte hingegen werden schneller unansehlich, früher ausgetauscht und landen rascher im Müll.
  • Bevorzugen Sie Heimtextilien wie Vorhänge, Bettwäsche, Geschirrtücher etc. aus Naturfasern, denn beim Wäschewaschen lösen sich aus Kunststoff-Textilien kleine Kunststofffasern.

Weniger Plastik am Balkon und im Garten

  • Tontöpfe sind besser als Plastiktöpfe, weil sie überschüssiges Wasser aufnehmen, es speichern und die Feuchtigkeit an die umgebende Luft abgeben.
  • Gartenmöbel aus Holz sehen schön aus und passen zum Naturgarten. Wichtig ist eine regelmäßige Pflege. 
  • Gartenwerkzeuge gibt es nicht nur aus Plastik sondern aus Metall und Holz. Eine hohe Qualität, regelmäßige Wartung und gute Pflege bei den Geräten verlängert die Haltbarkeit. 
  • Fassen Sie Ihr Hochbeet und den Kompost besser mit Holz als mit Kunststoff ein.

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